"Vater und ich" auf der Longlist Deutscher Buchpreis / "Spitzenreiterinnen" für den Bayerischen Buchpreis nominiert


"Vater und ich" von Dilek Güngör auf der Longlist des Deutschen Buchpreises 2021 / "Spitzenreiterinnen" von Jovana Reisinger nominiert für den Bayerischen Buchpreis

Der Verbrecher Verlag feiert! "Vater und ich", der neue Roman von Dilek Güngör, ist auf der Longlist des Deutschen Buchpreises 2021.

In "Vater und ich" geht es um eine Vater-Tochter-Beziehung. Als Kind steht Ipek ihrem Vater Haydar sehr nahe, doch über die Jahre haben sie sich immer weniger zu sagen. Als Ipeks Mutter mit ihren Freundinnen für ein verlängertes Wochenende in ein Spa fährt, macht sich Ipek zu ihrem Vater auf, um mit ihm zu sprechen.

Sehr zart erzählt Dilek Güngör in vielen kurzen Momentaufnahmen von der Annäherung einer Tochter an ihren Vater. Sie verwebt dabei geschickt Erlebnisse des Wochenendes mit Erinnerungen an Ipeks Kindheit und ihren Vater, der in den 70er Jahren aus der Türkei nach Deutschland kam. Eine rührende und sehr humorvolle Geschichte!

 

Zugleich ist "Spitzenreiterinnen" von Jovana Reisinger für den Bayerischen Buchpreis nominiert.

Lisa kann keine Kinder bekommen, wird verlassen, rastet aus. Laura fiebert ihrer Hochzeit entgegen, dem Höhepunkt jedes weiblichen Lebens. Barbara ist verloren, seit sie Witwe geworden ist, ein kleiner Hund hilft. Verena erbt eine Luxusvilla mit Seeblick, sie steigt auf. Jolie wird entlassen und schwanger. Petra findet die Liebe und zieht um. Tina hat große Angst und trifft eine Entscheidung.

In "Spitzenreiterinnen" feiert Jovana Reisingers die Frauen, die sie nach Frauenzeitschriften benennt. Sie zeigt auf, welchen Rollenzwängen und welcher Gewalt Frauen in unserer Gesellschaft unterworfen sind. Und es werden Tipps, Tricks und Geschlechterstereotype verhandelt. Es ist ein Text über weibliche Wut und Ausdauer mit teils bösem Humor, der jedoch nie seine Protagonistinnen verurteilt.