Preis der Leipziger Buchmesse


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Anke Stelling und Eva Ruth Wemme wurden mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet. Stellings "Schäfchen im Trockenen" ist nun auf der Bestsellerliste.


Wir sind mächtig stolz und jubeln laut: Anke Stelling wurde für ihren aktuellen Roman Schäfchen im Trockenen aus fünf Nominierten mit dem Preis der Leipziger Buchmesse 2019 in der Kategorie Belletristik gekürt. Die Begründung der Jury lautet: "„Schäfchen im Trockenen“ ist ein scharfkantiger, harscher Roman, der wehtun will und wehtun muss, der protestiert gegen den beständigen Versuch des besänftigt Werdens, der etwas aufreißt in unserem sicher geglaubten Selbstverständnis und dadurch den Kopf frei macht zum hoffentlich klareren Denken."

In dieser Woche findet sich ihr Roman auf Platz 4 der Spiegel-Bestsellerliste.

Aber damit nicht genug: Wir freuen uns ebenfalls mit unserer Autorin und Übersetzerin Eva Ruth Wemme, die den Preis der Leipziger Buchmesse 2019 in der Kategorie Übersetzung für das Werk "Verlorener Morgen" von Gabriela Adameşteanu (erschienen in der Anderen Bibliothek) gewonnen hat. Hier gehts zur Begründung der Jury. Im Verbrecher Verlag erschienen zuletzt von ihr die Übersetzung des Romans "Handbuch der Zeiten" von Ștefan Agopian sowie der zusammen mit Cristina Silvia Stan verfasste Roman "Amalinca".

 

Zum Preis:

Der mit insgesamt 60.000 Euro dotierte Preis der Leipziger Buchmesse wird seit 2005 vergeben und ehrt herausragende deutschsprachige Neuerscheinungen und Übersetzungen in den Kategorien Belletristik, Sachbuch/Essayistik und Übersetzung.

Die siebenköpfige Jury setzt sich aus deutschen Journalist*innen und Literaturkritiker*innen zusammen.

Unterstützt wird der Preis der Leipziger Buchmesse vom Freistaat Sachsen und der Stadt Leipzig. Partner des Preises ist das Literarische Colloquium Berlin (LCB), Medienpartner ist das Magazin buchjournal und Deutschlandfunk Kultur.