"Subjekt und Befreiung" - Buchvorstellung und Diskussion mit Luise Henckel und Andreas Stahl

Die Denktradition der kritischen Theorie vermag es kaum noch, sich in der Öffentlichkeit zu behaupten. Insbesondere an den Universitäten wird sie von einer irrationalistischen

Gegenaufklärung verdrängt, die Vernunft, Wahrheit und Subjekt unter Generalverdacht stellt und dadurch die Perspektive gesellschaftlicher Befreiung verunmöglicht. Wer sich diesem Angriff auf das kritische Denken widersetzen will, muss aber dessen Grundlagen selbst prüfen, damit Kritik nicht zum Vorurteil, zur beliebig auf- und absetzbaren Theoriebrille verkommt. Die im Band "Subjekt und Befreiung Beiträge zur kritischen Theorie Band I" versammelten Texte reflektieren vor allem subjekt- und revolutionstheoretische Probleme kritischer Gesellschaftstheorie.

Der vorgestellte Band "Subjekt und Befreiung Beiträge zur kritischen Theorie Band I" ist Teil der Schriftenreihe der Gesellschaft für kritische Bildung. (http://www.kritischebildung.de)

Luise Henckel studiert in Frankfurt am Main und hält Vorträge und Workshops zur Geschichte der Deutschen Linken, Antisemitismus, Zionismus und Kritischer Theorie.

Andreas Stahl studiert Philosophie an der Universität Oldenburg. Er ist seit vielen Jahren in der politischen Bildung aktiv und Mitherausgeber der Sammelbände "Konformistische Rebellen. Zur Aktualität des autoritären Charakters" (Verbrecher Verlag, 2020), "Subjekt und Befreiung. Beiträge zur kritischen Theorie. Band 1" (Verbrecher Verlag, 2022) und "Probleme des Antirassismus. Postkoloniale Studien, Critical Whiteness und Intersektionalitätsforschung in der Kritik" (Edition Tiamat, 2022).

Ort: Hörsaal G, Hörsaalgebäude, Universitätsstraße 35, 50931 Köln

Veranstaltet von Gruppe Polaris, Gesellschaft für kritische Bildung und der AStA der Universität zu Köln.

 

Weitere Informationen zur Veranstaltung hier.

 

 

06.12.2022 | 18.30 Uhr

Luise Henckel und Andreas Stahl

Buchvorstellung

Ort
Hörsaal G, Hörsaalgebäude

Universitätsstraße 35, 50931 Köln