„Wie die Gorillas“ bei der Lesereihe nochnichtmehrdazwischen (ONLINE)

 

Lesung und Diskussion mit Esther Becker und Mareice Kaiser
Wo? Livestream via Facebook, Youtube, Website Mastul
Tickets? Wie immer umsonst und diesmal sogar unbegrenzt

 

Die Lesereihe „nochnichtmehrdazwischen“ spricht mit Esther Becker und Mareice Kaiser über das Verschwinden des (weiblichen) Körpers.

Aber Verschwinden, wirklich? Ist es nicht eher so, dass der weibliche Körper unter ständiger Beobachtung steht?
In Esther Beckers Debütroman "Wie die Gorillas" (Verbrecher Verlag) wird der eigene Körper von der pubertierenden Protagonistin solange bearbeitet, bis er alle Vorgaben erfüllt und dem Blick von außen standhält, sie ihn selbst aber kaum wiedererkennt. Mit klarer Sprache und in starken szenischen Bildern erzählt Becker, die auch Dramatikerin und Performerin ist, von der Verlorenheit vieler junger Frauen in einer angeblich so freien Gesellschaft, in der ihnen immer noch antrainiert wird, alles an sich zum Verschwinden zu bringen, „was sich nicht gehört“.

Die Journalistin und Autorin Mareice Kaiser beschreibt in ihrem Text "Das Unwohlsein der modernen Mutter" in der Anthologie "Kinderkriegen. Reproduktion Reloaded"(hrsg. v. Barbara Peveling und Nikola Richter, Edition Nautilus) ausgehend von ihrem eigenen Alltag, die unerfüllbaren Erwartungen, die an eine ebensolche moderne Mutter gestellt werden. Mit ihr soll darüber gesprochen werden, was sich an den, wie Kaiser schreibt, immer noch von „Männern für Männer“ gemachten Strukturen ändern und was verschwinden muss, um ein gleichberechtigtes, modernes Elternsein zu ermöglichen.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Mastul e.V..
Die Veranstaltung wird gefördert von der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa (Projektförderung Literatur).

Hier geht´s zur Facebook-Veranstaltung.

Link zum Livestream folgt in Kürze.

 

26.02.2021 | 20.00 Uhr

Esther Becker

Lesung und Gespräch

Ort
Mastul

Liebenwalder Str. 33
13347 Berlin

 

http://mastul.de/