Kaffeeschmuggler und Steckdosenmäuse. Eine Kindheit in den 50ern

Ralph Schock beschreibt eine Kindheit in den 1950er Jahren. Es geht um Murmeln, Fieber, Hausschlachtungen, Medizinschränke, Kindertaschentücher, Gulaschkanonen, Radios und die Abstimmung von 1955 über die Wiedereingliederung des Saarlandes in die Bundesrepublik.

Der Kern dieser Geschichten ist so präsent und zugleich so fern und fremd wie ein Insekt in einem Stück Bernstein: Erinnerungsbruchstücke, die eingeschlossen, aber noch sichtbar sind. Sandkörner, um die sich, wie in einer Muschel, allmählich Material anlagert, sie kapseln sich ein, wachsen zu.

Ralph Schock, geboren 1952 in Ottweiler (Saar), ist Autor, Herausgeber und Literaturredakteur. Er lebt und arbeitet in Saarbrücken. Bis Sommer 2017 leitete er die Literaturredaktion des Saarländischen Rundfunks. »Kaffeeschmuggler und Steckdosenmäuse« ist seine erste literarische Veröffentlichung.

 

Die Lesung findet im Rahmen der neunten Hombuch statt, der größten Buchmesse im Saarland, die vom 13.-15.09.2019 in Homburg stattfindet.

14.09.2019 | 17.00 Uhr

Ralph Schock

Lesung

Ort
Kulturzentrum Saalbau

Zweibrücker Str. 22
66424 Homburg