nichts, was uns passiert

Leipzig. Sommer. Universität, Fußball-WM und Volksküche. Gute Freunde. Eine Geburtstagsfeier. Anna sagt, sie wurde vergewaltigt. Jonas sagt, es war einvernehmlicher Geschlechtsverkehr. Aussage steht gegen Aussage. Nach zwei Monaten nah an der Verzweiflung zeigt Anna Jonas schließlich an, doch im Freundeskreis hängt bald das Wort "Falschbeschuldigung" in der Luft. Jonas’ und Annas Glaubwürdigkeit und ihre Freundschaften werden aufs Spiel gesetzt.


In ihrem Debütroman »nichts, was uns passiert« thematisiert Bettina Wilpert, welchen Einfluss eine Vergewaltigung auf Opfer, Täter und das Umfeld hat und wie eine Gesellschaft mit sexueller Gewalt umgeht.

 

Mit Ihrem Debütroman »nichts, was uns passiert«, wurde die Autorin mit dem Förderpreis zum Lessing-Preis des Freistaates Sachsen ausgezeichnet und landete auf der Hotlist 2018, durch die alljährlich die 10 besten Bücher aus unabhängigen Verlagen gekürt werden. Im Rahmen dessen gewann sie den Melusine-Huss-Preis. Außerdem erhielt Bettina Wilpert für das Buch den ZDF-„aspekte”-Literaturpreis  für das beste literarische Debüt des Jahres 2018.

 

 

Die Veranstaltung findet im Rahmen der alljährlichen Veranstaltungreihe "Qualitätskontrolle" statt. Immer, wenn es Qualitätskontrolle heißt, lädt das Literaturhaus Frankfurt zu Jahresbeginn drei Autor*innen dreier Bücher dreier unterschiedlicher, gänzlich getrennter Textbewegungen des Vorjahres ein. Debüts, deren herausragende Qualität unbestreitbar ist, die aber Leser*innen und Besucher*innen für sich selbst im Einzelfall zu prüfen haben. Zuletzt zu Gast - im Januar 2018 - Juliana Kálnay, Luise Maier und Jovana Reisinger. Dieses Jahr wird Bettina Wilpert zusammen mit Yara Lee ("Als ob man sich auf hoher See befände") und Lukas Rietzschel ("Mit der Faust in die Welt schlagen") auf der Bühne stehen.

22.01.2019 | 19.30 Uhr

Bettina Wilpert

Lesung

Ort
Literaturhaus Frankfurt

Schöne Aussicht 2
60311 Frankfurt am Main

www.literaturhaus-frankfurt.de