Chromosom XY. Männerkunst - Herrenkunst

Chromosom XY. Männerkunst - Herrenkunst

Wolfgang Müller / An Paenhuysen
Broschur, 120 Seiten deutsch/englisch
Preis: 16,00 €
ISBN: 9783957323866


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Warum ist »Männerkunst« immer noch unsichtbar? »Chromosom XY Männerkunst–Herrenkunst« möchte das ändern. Anhand sechs künstlerischer Positionen werden bislang unsichtbare oder häufig übersehene Männergesten in der Kunst erforscht.
Wenn das Wort »Frauenkunst« fällt, werden sofort Bilder evoziert: Sie ist körperbezogen und autobiografisch. Private Artefakte, der eigene Körper und die Persönlichkeit stehen im Zentrum. Den Nexus von »Frauen und Kunst« zu promoten, behauptet eigentlich fast immer emanzipatorische Relevanz zu haben. Während also die »Frauenkunst« bzw. »Frauen und Kunst« ein omnipräsentes Thema ist, bleibt »Männerkunst« dagegen offensichtlich terra incognita. Das möchten Müller und Paenhuysen ändern.
Sie suchten die qualitativ besten maskulinistischen Kunstwerke und präsentieren die sechs interessantesten Kunstwerke, in denen Macho-Posen und -Strategien deutlich sichtbar erstrahlen. Damit einhergehend stellen sie die Frage: Was sagt Männerkunst aus über die aktuellen Strukturen der Gesellschaft und welche Zukunft hat sie?

 

Mit Beiträgen von Hartmut Andryczuk, Daniel Chluba, endart, Dieter Roth, Tom Skapoda / Tom Kummer und Der Tödlichen Doris.

 

Zum Erscheinen des Buches findet die gleichnamige Ausstellung im BARBICHE, dem Kunstraum von Lena Braun und dem SOLARIS Kunst-Förderverein Berlin e.V. statt, 1.−31. März 2019

 

„Chromosom XY“ ist ein anarchischer Kommentar zum Kunstbetrieb und stellt die Sinnlosigkeit von Schauen bloß, deren inhaltliche Klammer die Zugehörigkeit zu einer Buchstabenkombination ist – und die doch nur Ablasshandel sind.

Christina Mohr / Missy Magazine


Wenn die Tate Britain jetzt ein Jahr lang nur Künstlerinnen zeigt, wird damit an der Gleichberechtigung gearbeitet oder werden Frauen zu merkwürdigen Wesen gemacht, deren Kunst nur außerhalb des normalen Museumsbetriebs gezeigt werden kann?

Wolfgang Müller und An Paenhuysen im Deutschlandfunk / Beitrag von Marie Kaiser

 

Die Ausstellung hat Witz und ist mehr als nur ein Scherz im Kunstbetrieb. Vor allem evoziert sie jedoch die Frage, ob es für jedes Ding tatsächlich auch das passende Gegenstück geben muss. Benötigt bemühte "Fraunkunst" zur Balance tatsächlich "Herrenkunst"?

Tom Mustroph / taz

 

Was sagt Männerkunst über die aktuellen Strukturen der Gesellschaft aus?

Radio Eins

 

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