legende

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Ronald M. Schernikau
Leinen mit zwei Lesebändchen, ca. 1300 Seiten
Preis: 58,00 €
ISBN: 9783957323422


erscheint am 22.02.2019

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Schernikaus Opus Magnum ist Bibel und Travestie, Epos und Musical, ist äußerste Form und Vielfalt der literarischen Formen, ist als dokumentarische Bestandsaufnahme beider Deutschlands in den achtziger Jahren des 20. Jahrhunderts von nachgerade bestürzender Aktualität – und immer heiter vertieftes Spiel mit der Änderbarkeit der Welt. Im Gespräch mit Stefan Ripplinger erklärt Schernikau: »die legende wird als zwischenspiele diese vier großen sachen haben, die bisher nicht gedruckt sind. d.h. es wird fünf große kapitel geben und dazwischen in der chronologischen reihenfolge: die variante, so schön, irene binz und die schönheit. und in der mittleren szene der legende, von der konstruktion her als zentrum, die gedichtesammlung, das hohelied des pförtners, und die artikel, die wichtig bleiben und sind, auch noch integriert in den text. d.h. es wird, in dem moment, wo die legende rauskommt – gott gebe, daß sie jemals erscheint und daß ich sie schreiben kann –, es wird also das opus magnum und es wird alles drinnen sein. […] ich habe ein gewisses vertrauen in die macht dieser texte und denke, daß 1000 seiten schernikau besser sind als 100 seiten schernikau. es wird das kürzeste buch, das ich kenne, dafür kann ich garantieren!«

 

Was die »legende« so lebendig und durchschlagend macht, ist Schernikaus Beharren darauf, dass es eine echt Welt gibt, die sich in einem Text zeigen, verstehen, und, Achtung, jetzt kommt´s, spielerisch auch schon ändern lässt. Er beharrt darauf, dass Menschen die Welt schon verändert haben. Dass diese Versuche schrecklich gescheitert sind. Dass man das Ändern deshalb nicht sein lassen darf.

neues deutschland / Jasper Nicolaisen

 

Die Wiederveröffentlichung dieses Romans, in dem sich eine seltsame Vertrautheit und Aktualität politischer Fragen entdecken lässt, wird den ersten Band der Werkausgabe bilden. [...] Wenn Schernikaus Texte uns heute noch etwas sagen, dann genau dies: Versucht es. Versucht es trotzdem.

Christopher Wimmer / taz

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