Subjekt (in) der Berliner Republik

Subjekt (in) der Berliner Republik

initiative not a love song (Hg.)
Aufsätze, 200 Seiten
Preis: 14,00 €
ISBN: 9783935843317


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Was treibt Menschen zur Selbstaufgabe in der Irrationalität? „Die Fragen nach dem Subjekt und den Subjekten der ,Berliner Republik‘ fallen nicht in eins und lassen sich doch nicht trennen: Subjekt ist auch hier, in realer Verkehrung, das automatische, die einzelnen Subjekte sind nur als von der verselbständigten Struktur Mitgeschleifte.“ Der Band versammelt Aufsätze zur Aktualität des Freudschen Sexualitätsbegriffes, zu Sexualität und Geschlechterverhältnis im postfaschistischen Deutschland, zur kollektiven Schuldabwehr von 1945 bis heute, zur Wiederkehr des kolonialen Blickes unter umgekehrten Vorzeichen, zu Rassismus und Stereotypenbildung, zu der weiblichen Subjektwerdung im Spätkapitalismus, zum Arbeitssubjekt und seiner/ihrer Geschlechtlichkeit, zur Subjektivität behinderter Menschen und zu neueren Markterfolgen der Kulturindustrie. Sie sind allesamt z. T. aktualisierte Beiträge des Kongresses „Subjekt (in) der Berliner Republik“, der im Sommer 2002 in Berlin stattfand.
Die initiative not a lovesong veröffentlichte bereits den Band „subjekt.gesellschaft. perspektiven kritischer psychologie“ (Unrast 2001).

Der Sammelband „Subjekt (in) der Berliner Republik“ versucht in neun Aufsätzen einen panoramatischen und analytischen Überblick über die Entwicklung dieses deutschen Wandlungsprozesses zu geben. [...] So erhellend die Beiträge des Bandes sind, so niederschmetternd stellt sich das Gesamtbild der derzeitigen Verfasstheit der bundesdeutschen Verhältnisse dar, die sie nachzeichnen.
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