Kein Soll mehr und kein Haben

Kein Soll mehr und kein Haben

Rudolf Lorenzen
Broschur, 276 Seiten
Preis: 13,00 €
ISBN: 9783935843836


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Rudolf Lorenzen begann seine schriftstellerische Tätigkeit 1955, zunächst als Mitarbeiter bei Tageszeitungen, Periodika und Rundfunk. Er schrieb Feuilletons, Satiren, Essays und Reportagen, vorrangig jedoch Kurzgeschichten und Erzählungen. Nebenher begann er mit der Arbeit an Romanen (u.a. „Alles andere als ein Held“ und „Cake Walk“), Hörspielen, Spielfilmen und Fernsehdokumentationen. Ab Mitte der 80er Jahre stellte eine nach der anderen Redaktion die Veröffentlichung von erzählender Prosa ein, und der Autor musste auf die Produktion von Erzählungen und Feuilletons verzichten. Heute, nach 50 Jahren, stellt „Kein Soll mehr und kein Haben“ eine Auswahl der Erzählungen aus dem Zeitraum von 1955 bis 1980 vor. Friedmar Apel nannte Lorenzen in der FAZ einen Erzähler „von europäischem Rang“ und Florian Felix Weyh schrieb 2002, man solle dem Autor „die Gerechtigkeit widerfahren lassen, die ihm so lange vorenthalten blieb: Ihn als großen zeitgenössischen Autor zu rühmen.“
Der Erzählungsband erscheint zum 85. Geburtstag Rudolf Lorenzens am 5. Februar 2007 und macht den Auftakt zu einer umfassenden Werkschau, die im Verbrecher Verlag erscheinen wird.

Sechzehn Geschichten, die Lorenzens literarische Qualität nachdrücklich unter Beweis stellen: seine geradlinige Erzählweise, die nie ins Behäbige abgleitet, sondern stets etwas Gefährliches und Unvorhersehbares ausstrahlt. Realismus auf schwankendem Boden. Auf ihm bewegen sich Menschen, die nicht auf der Seite der Gewinner stehen.
Hermann Hofer / Lübecker Nachrichten


Lorenzens Texte sind wie ein ruhiger, langsamer Fluss, der kurz über eine tückische Stromschnelle springt und sofort wieder in sein träges Bett zurückfällt. Sie erzeugen in den Köpfen der Leser Bilder von großer Anschaulichkeit und Kraft.
Peter Groth / Weser Kurier

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