Vielleicht nur Teilzeit

Vielleicht nur Teilzeit

Tom Combo
Geschichten und Reportagen, 128 Seiten
Preis: 6,00 €
ISBN: 9783935843058


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Ist der nette Junge von nebenan ein Mörder? Und warum hat der Auftragskiller keine Kinder? Die Geschichten und Reportagen in „Vielleicht nur Teilzeit“ drehen sich um das Normale im Außergewöhnlichen und um das Außergewöhnliche in der Normalität. Die Protagonisten sind Nachtwächter, Bahnhofstricher, Architektinnen oder jugendliche Selbstmordpillenschlucker. Das Feingefühl des Kunst-Wrestlers trifft hier auf die Melancholie eines Müllfahrers, während eine hochbegabte Seerobbe der Jugend erklärt, wieso sie sich nicht in die Realität flüchten soll. Im stetigen Wechsel der Perspektiven kann plötzlich Banales bedeutsam, kann eine heimliche Untiefe zur unheimlichen Tiefe werden, in der vielleicht eine seltsame Band in einem versenkten Landdisco-Dixieklo spielt.

Tom Combo [...] ist ein authentischer Vertreter des Pop, des lärmenden Aufruhrs, der vergeblichen Gesten, der ironischen Distanz. Er steht dort, wo Reduktion und Redundanz keine Gegensätze sind, sondern den Meister machen. [...] „Vielleicht nur Teilzeit“ [...] zeigt exemplarisch, dass es in Winterthur auch andere literarische Standpunkte gibt als Peter Stamms Melancholieprojekt.
Wolfgang Bortlik, WoZ

Der Humor ist bei Tom Combo meist recht schwarz, das Lachen bleibt Leser und Leserin gern mit leichtem Würgen im Hals stecken – skurrile Unterhaltung muss ja schließlich nicht unbedingt nett sein, die Welt inklusive ihrer möglichen Parallelwelten ist es ja auch nicht.
Tine Plesch, Raumzeit

Manchmal sollte man einfach kein vernünftiges Buch lesen.
Schnüss. Das Bonner Stadtmagazin

Literatur mit Herz also, Literatur mit Zukunft und mit Illustrationen von Jim Avignon!
Strapazin

Tom Combo kann schreiben und er kann uns zum Lachen bringen. [...] „Vielleicht nur Teilzeit“ ist ein Buch, das viele Überraschungen bietet und zudem von Zeit zu Zeit einfach schweinekomisch ist.
IQ-style

„Vielleicht nur Teilzeit“ ist ein Buch voller kurzer, irrer Geschichten, die sich schon auf den ersten Blick als nahverkehrskompatibel erweisen. [...] Und dann kippen die Geschichten um. Manche kippen sogar mehrmals um. Und sie kippen fast immer gut. Wie bei funktionierendem Nahverkehr: aussteigen, Anschluss haben, weiterfahren, Richtung stimmt. Solche Reisen dürfen dauern, denn: sie langweilen nicht durch Aufenthalte, sie rauben keine Zeit. 
beam me up

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