Brotjobs & Literatur

Brotjobs & Literatur

Iuditha Balint / Julia Dathe / Kathrin Schadt / Christoph Wenzel (Hg.)
Broschur, 240 Seiten
Preis: 19,00 €
ISBN: 9783957324986


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Autor:innen haben meist Brotjobs, sprechen aber selten darüber. Selbst sie gehen oft davon aus, dass bei preisgekrönten Kolleg:innen das literarische Schaffen die tragende Einnahmequelle ist. Wie unter teils prekären Bedingungen Literatur geschrieben wird, wie sich die Arbeitssituation auf Autor:innen und ihre Werke auswirkt, welche Wechselwirkungen von Brotberufen und literarischem Arbeiten es geben kann – davon erzählen hier die Texte von Philipp Böhm, Crauss, Dominik Dombrowski, Özlem Özgül Dündar, Dinçer Güçyeter, Johanna Hansen, Adrian Kasnitz, Ulrich Koch, Thorsten Krämer, Stan Lafleur, Isabelle Lehn, Swantje Lichtenstein, Daniela Seel, Sabine Schiffner, Sabine Scho, Janna Steenfatt, Michael Schweßinger, Karosh Taha und Juliane Ziese.

"Brotjobs & Literatur" von Iuditha Balint u.a. ist der Versuch, eine andere Seite des Betriebs zu beleuchten: Die Lebens- und Schreibbedingungen von Autorinnen und Autoren. Ein Füllhorn voller Geschichten, keineswegs immer erfreulichen.

WDR 3 Gutenbergs Welt

 

[Die Texte] offenbaren [...] in Form und Inhalt eine Vielfalt, wie sie den Literaturhäusern zu wünschen wäre.

Marit Hofmann / nd

 

Die Besonderheit beim Geschäfte machen mit Büchern ist, dass beide Pole, also einmal dieser Glaube an die Autonomie der Kunst, der Glaube auch an die Autonomie der Literatur auf der einen Seite und die ökonomische Realität in der Bücher und Autor:innen stehen auf der anderen Seite, dass die immer wieder neu ausgelotet werden.

Miriam Zeh / Deutschlandfunk Kultur

 

Die Vorgabe ist bei allen dieselbe gewesen, aber die Herangehensweise ist angenehm unterschiedlich - formal, stilistisch [und in der] Erzählweise.

Gerrit Bartels / rbb Kultur

 

Die meisten bewerben sich um Stipendien, bewerben sich um Preise, lesen aus den bereits veröffentlichten Büchern. Und die meisten haben tatsächlich Nebenjobs bzw. Hauptjobs, die wir als Brojtobs zusammenfassen. 

Iuditha Balint im Gespräch mit Judith Heitkamp in BAYERN 2 kulturWelt

 

Über diese Brotjobs reden allerdings die meisten Schriftstellerinnen und Schriftsteller nicht so gerne. Dass man mit den eigenen literarischen Produkten nicht genug verdient und sich deshalb in irgendeinem Job verdingen muss, das ist oft schambesetzt. Umso verdienstvoller, dass das unter anderem von Iuditha Balint herausgegebene Buch "Brotjobs und Literatur" hier für mehr Transparenz sorgt. 

Angela Gutzeit / Büchermarkt Deutschlandfunk

 

Oft werden die Autorinnen und Autoren gefragt: "Können Sie davon leben?" Manchmal wäre die bessere Frage, denke ich: "Wie leben Sie denn davon?" [...] Es muss gesehen werden, dass Bücher schreiben ein Beruf ist. 

Julia Dathe im Gespräch mit Christiane Hillebrand in hr2-kultur "Am Nachmittag"

 

Die Unterschiedlichkeit der Biografien, auch die verschiedenen Arten des Geldverdienens bringen in dieser Anthologie nicht zuletzt unterschiedlichste Textformen hervor, vom Tagebuch über die ausformulierte Biografie bis hin zu Essays, in denen beispielsweise die gesellschaftliche Fixiertheit auf die berufliche Identität thematisiert wird.

Gerrit Bartels / Der Tagesspiegel

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