Die Verantwortung der Linken

Die Verantwortung der Linken

Jan Korte
Broschur, 144 Seiten
Preis: 16,00 €
ISBN: 9783957324283


In den Warenkorb »

Auch als E-Book in allen einschlägigen Stores erhältlich (Epub / Mobipocket für 9,99 €).


Seit einigen Jahren gibt es in der Linken – ob es nun Mitglieder der SPD, der Grünen, der Linken oder parteilose Bewegungslinke sind – immer wieder Debatten darum, was der richtige Weg sei: Die einen kämpfen für Minderheitenrechte und retten das Klima, die anderen kümmern sich vor allem um ökonomische Fragen. Und zwischen beiden Seiten vergrößert sich der Riss. Die einen glauben, dass die anderen die »kleinen Leute« verraten, die anderen fürchten, dass gerade in der Klimakrise die Umweltfragen oder dass in Zeiten von zunehmendem Rassismus und Sexismus die Rechte von Frauen und Menschen mit Migrationshintergrund vernachlässigt werden.

In diesen Konflikt greift Jan Korte ein und stellt harte Forderungen auf: Es muss wieder ein Gleichgewicht zwischen den kulturellen und sozial-ökonomischen Ansichten der Linken hergestellt werden. Er fordert Verständnis, gerade auch für die Menschen, die nicht in den urbanen Zentren leben. Er fordert alle, die sich als Linke und Linksliberale betrachten, auf, wieder Verantwortung zu übernehmen – für die ganze Gesellschaft. Denn es gilt: Niemals herabblicken!

 

Jan Korte fordert in seinem neuen Buch ein neues Gleichgewicht der Themen und Debatten

Sandro Abbate / Der Freitag

 

Der Linken laufen ihre ursprünglichen Wähler davon, so Jan Korte. Er fordert, dass seine Partei wieder Arbeiter und Arbeitslose anspricht, "wieder stammtischfähig wird" – und übt scharfe Kritik.

Jan Korte im Interview mit dem ZDF

 

In „Die Verantwortung der Linken“ setzt sich Korte damit auseinander, warum es wieder salonfähig ist, rechtes Gedankengut zu tolerieren, ja, warum es sogar gesellschaftsfähig ist.

Andreas Braun / Mitteldeutsche Zeitung

 

Korte nimmt, und das ist angesichts vieler unglücklich geführter Debatten in der LINKEN wichtig festzuhalten, keinerlei Abwertung von antirassistischen, (post)migrantischen und anderen emanzipatorischen Kämpfen der letzten Jahrzehnte gegenüber den sozialökonomischen vor. Vielmehr stellt er immer wieder ihre Gleichrangigkeit heraus.

Florian Weis / Rosa Luxemburg Stiftung