Little Class

Little Class

Jürgen Kiontke
Broschur, 160 Seiten
Preis: 13,00 €
ISBN: 9783935843485


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Little Class – das ist die Klasse der kleinen Leute, die ständig Angst haben, abgemeiert zu werden. Die, mit Büchner gesprochen, im Himmel noch den Donner rollen. Ein Leben für die Arbeit. Akademischer Abschluss hin oder her. Lumpenprolet bleibt Lumpenprolet. War die Luft unten dick, ist sie oben dünn. Und dennoch gibt es für den Nebenjobhelden Karl Kuschel Erlösung –  und wenn’s am Ende nur für wenige Minuten ist.

Jürgen Kiontke hat mit „Little Class“ eine unglaublich witzige Sozialstudie verfasst. Weite Strecken des Romans hat der Autor angeblich neben der Arbeit auf Post-it-Zetteln niedergeschrieben. So weit ist er mit der Selbstausbeutung zum Glück für den Leser also dann doch nicht gegangen – jedenfalls scheint genug Zeit geblieben zu sein, Literatur daraus zu machen. 
Gustav Mechlenburg / Literaturkritik.de

Selbstironisch witzig, lakonisch klug: Mit humorvollem Staunen und feinem Gespür fürs absurde Detail untersucht Kiontke Konsistenz und Farbschattierungen der Substanz.
Michael Saager / Konkret

Kiontke weiß genau, wo die Haare in der Suppe liegen. Starke Passagen gelingen ihm, wenn er eine typische Panikattacke beschreibt: „Da packt mich der nächste Krampf und wirft mich die Wand hoch, nun sitze ich dort mit angezogenen Knien. Der Rest ist eingefroren. [...] Ohne Alkohol geht das nicht, bin ich mir sicher. Ohne Alkohol geht das nicht mehr.“ Freiheit und Ohnmacht, das wird hier eindrucksvoll deutlich, sind in der „modernen“ Arbeitswelt eng miteinander verwandt.
Bernd Imgrund / Kölner Stadtrevue

Kiontke ist ein cooler Typ, genauso cool lässt er auch seinen Romanhelden Karl Kuschel durch die Unwirren des kleinbürgerlichen Lebens in die hohen Hallen der Universität bis hin zur geduldeten Mitgliedschaft der schreibenden Zunft stolpern. Kiontke sollte man nicht verpassen.
Daniel Taprogge / read.me

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