Das auffallend unauffällige Leben der Haushälterin Hannelore Keyn in der Villa Grassimo zu Wewelsfleth

Das auffallend unauffällige Leben der Haushälterin Hannelore Keyn in der Villa Grassimo zu Wewelsfleth

Thilo Bock / Peter Wawerzinek
Leineneinband, 152 Seiten, durchgehend vierfarbig
Preis: 20,00 €
ISBN: 9783957321954


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Geistergeschichten. Mit Fotografien von Susanne Bax und einem Nachwort von Jörg Feßmann

 

Seit 30 Jahren ist das Alfred-Döblin-Haus in Wewelsfleth in Schleswig-Holstein eine Institution. Stipendiatinnen und Stipendiaten der Berliner Akademie der Künste und der Senatskanzlei Kulturelle Angelegenheiten kommen, um sich ganz ihrer schriftstellerischen Arbeit hingeben zu können – so hat es Günter Grass verfügt, der sein früheres Wohnhaus, ein denkmalgeschütztes Haus aus dem 17. Jahrhundert, in eine Stiftung einbrachte.

 

Auch Peter Wawerzinek und Thilo Bock zählten zu den Glücklichen – und trafen dort auf die inzwischen verstorbene Frau Keyn, die sich liebevoll um ihre Schützlinge kümmerte. Dieses Buch mit realen und fiktiven Geschichten ist ihr gewidmet und erzählt zugleich eine Geschichte der jüngeren deutschen Literatur. Mit Originalbeiträgen von Karen-Susan Fessel, Gerd Gedig, Ralph Hammerthaler, Volker Kaminski, Hans-Gerd Pyka, Guido Rademacher & Hedi Schulitz. Das Buch entsteht in Zusammenarbeit mit der Akademie der Künste, Berlin.

 

Liebevoll und sarkastisch beschrieben wird die legendäre Hannelore Keyn als ein veritabler "Wirbelhauch von menschlichem Wesen, eine kleine Person mit enormer Stimme, die es meisterlich verstand, ihre Gäste mit Buttermilchkuchen und diversen Schnäpsen zu beglücken. [...]".

Norbert Weiß / Signum - Blätter für Literatur und Kritik

Diesen Eindrucks, ein teils fiktionales, teils biografisches und gerade in seiner Kleinteiligkeit beeindruckendes Werk in den Händen zu halten, kann man sich nicht erwehren. Es fügt sich nahtlos in die phantastische Welt ein, die es selbst entwirft und durch Fotos und Bestätigungen von Zeitzeugen originalgetreu wiederzugeben scheint.

Katharina Hahn / literaturkritik.de

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