Hans Schweikart

Hans Schweikart, 1895 in Berlin geboren, inszenierte Theaterstücke, drehte Filme und schrieb zahlreiche Stücke, Drehbücher und Romane. Seine Eltern waren taubstumm. Schweikart selbst sah darin später einen Grund für sein hochentwickeltes Sprachgehör, das bei den Schauspielern die feinsten Schwingungen wahrnahm und schnell „falsche Töne“ aufdeckte. 1915 debütierte er als Schauspieler, in den Zwanzigerjahren führte er bereits Regie am Theater, danach ging er als künstlerischer Leiter zur Bavaria-Filmgesellschaft. Dort drehte er unter anderem den erfolgreichen Film „Das Mädchen von Fanö“ mit Brigitte Horney und Joachim Gottschalk. 1942 verließ er die Bavaria und wurde 1947 der Nachfolger Erich Engels als Intendant der Münchner Kammerspiele. Hans Schweikart starb 1975 in München.

Im Verbrecher Verlag erschienen:

Es wird schon nicht so schlimm!