Christian Geissler

Christian Geissler wurde am 25. Dezember 1928 in Hamburg geboren. Nach einem nie abgeschlossenen Studium der Theologie, Philosophie und Psychologie in Hamburg, Tübingen und München arbeitete er ab 1956 als freier Schriftsteller. Geissler arbeitete u. a. beim NDR, war Mitherausgeber der linken Literaturzeitschrift Kürbiskern, Dokumentarfilmer und Dozent an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin.


Neben seinem Debüt »Anfrage« (1960) ist »kamalatta« (1988) sein bekanntester Roman. Er lebte zumeist in Hamburg und Ostfriesland und starb am 26. August 2008. Außer seinen Romanen veröffentlichte Geissler zahlreiche Hörspiele, Dokumentarfilme und Lyrik-Bände.

 

 

Die Christian Geissler Gesellschaft e.V. hat sich zum Ziel gesetzt, seine Werke wieder zugänglich zu machen und fördert Veranstaltungen und Fachtagungen. Sie unterstützt auch die Christian-Geissler-Werkschau, die seit 2013 im Verbrecher Verlag erscheint.

Im Verbrecher Verlag erschienen bislang die Bände »Wird Zeit, dass wir leben« und »Kalte Zeiten/ Schlachtvieh«.

 

Zusammen mit dem Literaturforum im Brecht-Haus veranstaltete die Christian Geissler Gesellschaft im Oktober 2016 eine Christian-Geissler-Konferenz, weitere Informationen dazu hier.

Der zugehörige Dokumentationsband, "Der Radikale. Christian Geisslers Literatur der Grenzüberschreitung", herausgegeben von Detlef Grumbach, findet sich unter diesem Link: http://www.verbrecherverlag.de/book/detail/913

 

Im Verbrecher Verlag erschienen:

kamalatta
Das Brot mit der Feile
Schlachtvieh / Kalte Zeiten
Wird Zeit, dass wir leben. Geschichte einer exemplarischen Aktion