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Esther Becker erhält den Förderpreis zum August Graf von Platen Literaturpreis

"Ein herausragender Beitrag zu den virulenten Geschlechts- und Genderdebatten." So sagt es die Jury des August Graf von Platen Literaturpreises der Stadt Ansbach und zeichnet Esther Becker mit dem Förderpreis für ihren Roman "Wie die Gorillas" aus (den Hauptpreis erhält Hanns Zischler)! Wir gratulieren!

 

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Neuerscheinungen

Ausgehend von ihren Vorfahren in Deutschland und Schweden beschreibt Gunilla Palmstierna-Weiss ihr Leben: eine jüdische Buchdrucker-Familie mütterlicherseits und der Großvater väterlicherseits, Außenminister der ersten sozialdemokratischen Regierung in Schweden. Im Zweiten Weltkrieg konnte ihre Familie mit dem letzten Zug aus Nazideutschland nach Holland fliehen. Palmstierna-Weiss erzählt vom Erwachsenwerden in den dunklen Jahrzehnten.

Erst nach ihrem Studium in Amsterdam und Paris kommt sie endgültig zurück nach Schweden und erlebt die Boheme in den 50ern in der Stockholmer Altstadt. Im Zuge ihrer Arbeit am Theater lernt sie Peter Weiss kennen, den sie heiratet und mit dem sie auch eine Arbeitsgemeinschaft bildet.

Viele Reisen prägten ihr Leben (USA, Mexiko, Kuba und Vietnam). Erst machte sie als Keramikerin Karriere, schließlich entschloss sie sich Theater- und Opernausstatterin zu werden. Dies führte zur Zusammenarbeit mit einer Vielzahl von bekannten Regisseuren: Ingmar Bergman, Peter Brook, Fritz Kortner, Götz Friedrich in Stockholm, München, New York und der ganzen Welt. Sie alle, aber auch Freundinnen wie Siri Derkert oder Freunde wie Olof Palme werden von Palmstierna-Weiss liebevoll porträtiert.

 

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Lew und Swetlana haben ein Leben gelebt, das im Nachhinein unmöglich erscheint. Eine Revolution, zwei Terrorregime – danach eine lange, erfüllte Beziehung. Ein junger Historiker aus Deutschland, Alexander List, sucht den bereits betagten Lew Mischenko in Moskau auf. Er will ihn interviewen und mehr über Menschen erfahren, die den Gulag überlebt haben...

 

 

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Georg Stefan Trollers Werk, Geschichten wie Filme, zeigt sich als eine wachsende Bestandsaufnahme von Gegenwart und Gegenwärtigkeiten, als ein erzählerischer Faden. Beobachten, wahrnehmen, aufzeichnen. Hier werden erstmals ungedruckte Texte - Geschichten und Gedichte - aus den Jahren 1945-1950 veröffentlicht - die bereits den Schriftsteller Troller präsentieren.

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Dieses Buch befasst sich exemplarisch mit Orten des imperialen Deutschlands im Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg – und des Widerstands. Einleitend werden die theoretischen Ausgangspunkte für eine Stadtforschung erläutert, die den Kolonialismus nicht als historischen Sonderfall behandelt, sondern als wichtiges Moment in der Entwicklung von Städten verortet.

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Die Deutschen und ihre Arbeit. Eine lange Geschichte eines überhöhenden Selbstbildes. »Arbeit, Dienst und Führung« rekonstruiert diese Geschichte und analysiert dieses Selbstbild. Und der Nationalsozialismus hat Formen von Menschenführung entwickelt, die in Managementkonzepten der deutschen Nachkriegsgeschichte fortlebten.

 

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Dieses Buch dokumentiert das Überschreiten der Zweifelsgrenze, es begibt sich in den Abgrund der Sprache.

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Die einen fordern, dass Menschen zugunsten von Tieren sterben müssten. Die anderen bezeichnen Behinderte und Demente als "Nicht-Personen". Wie passen Linke mit Euthanasie, Antisemitismus und Antihumanismus zusammen? Bierl untersucht die darwinistische Linke, die kritisch-materialistische Positionen moralischen Erwägungen gegenüber vorzieht.

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Volha Hapeyeva wird für den in diesem Band enthaltenen Essay mit dem WORTMELDUNGEN Literaturpreis 2022 ausgezeichnet. Hapeyeva setzt »despotischen Machtstrukturen ein poetisches, nomadisches Denken entgegen«, so die Jury. »Sie zeigt, dass Diktaturen Sprachpolitik für ihre Zwecke nutzen, dass sie ihre eigene Sprache etablieren, dass Worte töten können. Und dass Diktaturen Kunst und Poesie unterdrücken, weil sie Mittel des kritischen Denkens sind, die ihnen gefährlich werden können.«

 

 

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Sascha Wiederhold (1904–1962) gehörte zum Kreis von Herwarth Walden und dessen Galerie Der Sturm in Berlin. Wiederholds Bildwelt besteht aus wild durcheinander wirbelnden Formen und Mustern sowie intensiven Farben. Im Nationalsozialismus brach Wiederhold sein Schaffen ab und wurde Buchhändler. Nur wenige seiner Bilder blieben erhalten. Erstmals sind alle überlieferten Werke dieses zu Unrecht in Vergessenheit geratenen Künstlers in diesem Katalog dokumentiert.

 

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