Verbrecher Verlag - gute Bücher

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Alle Tagebücher Erich Mühsams sind publiziert

 

Endlich ist es geschafft: alle erhaltenen Tagebücher Erich Mühsams sind publiziert.

 

Und das in einer weltweit einmaligen Print-/Online-Edition, die alle Maßstäbe einer Kritischen Ausgabe einhält, den beiden Herausgebern, Chris Hirte und Conrad Piens sei Dank!

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Neuerscheinungen

30 Texte mit 30 verschiedenen Perspektiven auf Städte, alle geschrieben von Frauen*, PoC oder queeren Menschen. Texte, die beweisen, dass die Flâneuserie endlich ernst genommen werden muss. Die Figuren streifen durch Berlin, Paris, Jakarta, Istanbul und Mumbai. Sie erzählen uns u.a. davon, wie eine Frau mit Kinderwagen die Großstadt erlebt, eine Frau eine Großdemonstration in Dresden miterlebt oder wie Flanieren in Indien schon Aktivismus bedeutet...

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Identitätspolitik steckt in der Sackgasse: Empowerment wird auf Gender-Sternchen und die Vermeidung des N-Worts verkürzt. Überall sollen Minderheiten vor Verletzungen geschützt werden – in im Netz oder bei Events. Für alle, die Politik nicht mit Betroffenheit belegen, schließt sich die Debatte. Die solidarische Kritik daran wird zum Dilemma in einer Zeit, in der Rechte hetzen. Zwischen Abwehr und Abschottung richtet der Band den Blick auf die Fallstricke der Identitätspolitik.

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Nur sechs Tage lang, vom 7. bis zum Morgen des 13. April 1919, währte die »Bairische Räterepublik«, die auch als »Dichterrepublik« in die Geschichte einging und deren wichtigstes Sprachrohr der Dichter Erich Mühsam war. Bis heute beflügeln diese sechs Tage sozialrevolutionäre Träume von einer gesellschaftlichen Alternative zu Parlamentarismus einerseits und Parteidiktatur andererseits. Doch wie genau sah Mühsams Vision aus?

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In »Vierzehn Tage« widmet sich Holger Brüns dem Älterwerden. Er geht den großen und kleinen Fragen nach, die das Vergehen der Zeit aufwirft: Was ist aus dem Leben geworden, von dem ich einmal geträumt habe? Was geschieht mit mir, während sich die Welt um mich herum verändert? War’s das jetzt? Und werde ich jemals meine Küche renovieren?

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»Meine Eltern kommen aus der Türkei.« Alle Geschichten, die Özlem über sich erzählt, beginnen mit diesem Satz. Nichts hat sie so stark geprägt wie die Herkunft ihrer Familie, glaubt sie. Doch noch viel mehr glaubten das ihre Kindergärtnerinnen, die Lehrer, die Eltern ihrer Freunde, die Nachbarn. Özlem begreift erst als erwachsene Frau, wie stark sie sich mit dieser Zuschreibung identifiziert hat..

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1955 beginnt eine Liebesbeziehung zwischen der jungen Journalistin Gerda Pfau und dem Schriftsteller Gottfried Benn. Kurz vor Benns Tod endet die Beziehung. In diesem Buch werden Benns Briefe an Gerda Pfau erstmals veröffentlicht. Uwe Lehmann-Brauns beleuchtet zudem die Liebesbeziehungen, die Benn in seinen letzten Lebensjahren pflegte, seine Ehe und das Verhältnis zu seiner Tochter Nele und untersucht, wie sich die Affäre mit Gerda Pfau da hineinfügte.

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Günther Weisenborn, ein junger Schriftsteller, schließt sich 1937 der Widerstandsgruppe an, die von der Gestapo »Rote Kapelle« genannt wird, 1942 wird er verhaftet und verurteilt, bis 1945 sitzt er im Zuchthaus . 1948 erscheint sein »Memorial«, in dem er eindringliche Szenen aus Widerstand und Haft seinen Erinnerungen aus dem  Leben in Freiheit gegenüberstellt. Das Buch wird in West- wie in Ostdeutschland zum Bestseller.

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Der siebzehnjährige Karlo findet heraus, dass sein Vater nicht sein Vater ist. Zudem plagt ihn eine Fußballverletzung. Doch er lernt Gwen kennen – er verliebt sich in sie und sie sich in ihn. Er ist unbeschreiblich glücklich. Aber hat sie auch was mit einem anderen? Karlo ist verzweifelt, Karlo ist vor Eifersucht rasend, Karlo zieht sich in den Wald zurück. Schließlich kommt es zu einer Konfrontation, die in einer Katastrophe endet …

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Der letzte Band der Tagebuch-Edition ist erfüllt von der unbändigen Hoffnung auf baldige Amnestie. Mit steigender Anspannung und Nervosität verfolgt Mühsam in der Presse die Reichstagsdebatten, die schließlich mit einem Kompromiss beendet werden: Wenn Hitler und seine Kumpane nach dem Putsch vom November 1923 freikommen sollen, müssen auch die Räterepublikaner aus der Haft entlassen werden. Und so endet Mühsams Tagebuch mit dem Einwortsatz: »Frei!«

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