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Berliner Verlagspreis 2019 an Berenberg und Verbrecher Verlag

 

Am 17.11.2019 wurde der Berliner Verlagspreis 2019 dem Berenberg Verlag und dem Verbrecher Verlag zugesprochen, beide teilen sich den Hauptpreis und das Preisgeld von 35.000 Euro. 


"Wir vergeben den Hauptpreis des Berliner Verlagspreises 2019 zu gleichen Teilen an zwei Verlage: Den Berenberg Verlag und den Verbrecher Verlag. Der Verbrecher Verlag ist mit beiden Beinen fest in der Berliner Verlagswelt verwurzelt. Er überzeugt mit klarer Haltung, mit Mut zum Ausufernden und Abwegigen, mit Kontinuität und Engagement seit fast 25 Jahren", so die Begründung der Jury.

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Neuerscheinungen

Bruno, Gerda, Miriam und Patrick stehen sich im Weg. Bewusst und unbewusst. Sie begegnen sich in der alternativen Kneipe oder bei der Arbeit. Sie versuchen, im Leben Fuß zu fassen, aber sie landen im Wasser, im Dreck oder auf der Wache. Die Vergangenheit, die an die Tür klopft, lässt die Freundschaften bröckeln. Und manch einer, der Verantwortung übernehmen möchte, fragt sich, wozu das gut sein soll, wenn am Schluss doch alles wieder anders kommt ...

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Ein rekordheißer Sommer in Paris. Eine Badewanne voll von kaltem Wasser, darin: July, weißweintrinkend. Sie stellt Fragen, sie hört zu, kommentiert an den richtigen Stellen. Wo wäre die Geschichte ihrer Zufallsbekanntschaft Aziza besser aufgehoben als bei ihr? »Queen July« ist wie ein französischer Film – ganz leicht erzählt und zugleich erzschlau.

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Rechtspopulistische Strömungen finden auf ihrem Feldzug gegen die Demokratie ein mächtiges begriffliches Mittel vor: die Extremismustheorie. Sie besagt, dass die Mitte der Gesellschaft von ihren Rändern bedroht werde. Besonders die Gleichsetzung von Rechtsextremismus und Linksextremismus führt oft dazu, ersteres auf Kosten von letzterem zu verharmlosen.

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Schernikaus Opus Magnum ist Bibel und Travestie, Epos und Musical, ist äußerste Form und Vielfalt der literarischen Formen. Im Gespräch mit Stefan Ripplinger erklärte Schernikau: »ich habe ein gewisses vertrauen in die macht dieser texte und denke, daß 1000 seiten schernikau besser sind als 100 seiten schernikau. es wird das kürzeste buch, das ich kenne, dafür kann ich garantieren!«

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Enno Stahl zeigt in seinem großen Roman »Sanierungsgebiete«, wie die Gentrifizierung den Menschen zunehmend die Partizipation am urbanen Leben versagt. Und wie sie die Kieze selbst verändert, wenn nicht verödet. In die Geschichten seiner Figuren bettet er immer wieder historische Exkurse, Statistiken und Interviews mit realen Menschen ein - so komponiert er ein mitreißendes vielstimmiges Konzert, das schließlich der Stadt selbst eine Stimme verleiht.

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„Es gibt in unserem politischen Vokabular nur wenige Begriffe, die sich einer solch umfassenden Beliebtheit wie das Wort Faschismus erfreuen, ebenso aber gibt es nicht viele Konzepte im politischen Vokabular der Gegenwart, die gleichzeitig derart verschwommen und unpräzise umrissen sind.“ So leitete Zeev Sternhell 1976 seinen Text „Faschistische Ideologie“ ein - und der Satz gilt bis heute.

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Von 1979 bis 2001 schrieb Walter Boehlich eine politische Kolumne für das Satiremagazin Titanic und damit auch eine Geschichte der alten und der neuen Bundesrepublik. Das war und ist politische Aufklärung im besten Sinne: links, radikal, demokratisch. Nun erscheint eine Auswahl seiner Titanic-Kolumnen erstmals als Buch.

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Antifeminismus will die Errungenschaften der (queer)feministischen Bewegungen zurückdrehen. Akteur*innen der extremen Rechten, Konservative und die "gesellschaftliche Mitte" treffen sich in einer Ideologie von Frauen*hass und LGBTIQ*feindlichkeit. Dagegen stellt dieses Buch einen Feminismus, der die patriarchale Ordnung hinterfragt, Männlichkeit nicht heilen will und grundlegend antifaschistisch ist.

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Die drei Gedichtbände »Was will Niyazi in der Naunynstraße«, »Der kurze Traum aus Kagithane« und »Die Fremde ist auch ein Haus« bilden zusammen die »Berliner Trilogie«. Sie waren mit die ersten anspruchsvollen und erfolgreichen Texte, die in Deutschland die Situation türkischer Arbeitsmigrant*innen überhaupt thematisierten. Nun sind sie erstmals in einem Band erschienen.

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