Verbrecher Verlag - gute Bücher

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Erasmus Schöfer ist tot

Erasmus Schöfer, einer der wichtigsten Autoren politischer Literatur ist am 7. Juni, drei Tage nach seinem 91. Geburtstag in Köln gestorben.

Wir vermissen ihn.

Folgen Sie dem Link, dort findet sich ein Nachruf auf ihn vom Dittrich Verlag und von uns.

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Neuerscheinungen

Volha Hapeyeva wird für den in diesem Band enthaltenen Essay mit dem WORTMELDUNGEN Literaturpreis 2022 ausgezeichnet. Hapeyeva setzt »despotischen Machtstrukturen ein poetisches, nomadisches Denken entgegen«, so die Jury. »Sie zeigt, dass Diktaturen Sprachpolitik für ihre Zwecke nutzen, dass sie ihre eigene Sprache etablieren, dass Worte töten können. Und dass Diktaturen Kunst und Poesie unterdrücken, weil sie Mittel des kritischen Denkens sind, die ihnen gefährlich werden können.«

 

 

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Der fränkische Anarcho-Syndikalist Fritz Oerter wurde für das Vertreten seiner Ansichten ins Gefängnis geworfen, wurde von Nationalsozialisten gefoltert und ist infolgedessen 1935 in Fürth gestorben. Trotz der vielen Widrigkeiten ordnet er in seinen hinterlassenen Lebenserinnerungen die verschiedenen Abschnitte seines Lebens ruhig aneinander und schreibt liebevoll über seine Freund:innen und Genoss:innen und über herrschaftslosen Sozialismus.

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In einem Start-up-Büro verliert ein Werbetexter den Verstand. Unter der Stadt verstopfen Fettberge die Kanalisation, während sich in einer Sozialbausiedlung ein unerwünschter Mitbewohner in eine Kröte verwandelt. Die Geschichten in »Supermilch« erzählen von einer unruhigen, nervösen Zeit: von der Transformation der Arbeitswelt, von digitalem Alltag und der Zerstörung der Natur. Es ist bedrohlich, flimmernd und weird.

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Die Deutschen und ihre Arbeit. Eine lange Geschichte eines überhöhenden Selbstbildes. »Arbeit, Dienst und Führung« rekonstruiert diese Geschichte und analysiert dieses Selbstbild. Und der Nationalsozialismus hat Formen von Menschenführung entwickelt, die in Managementkonzepten der deutschen Nachkriegsgeschichte fortlebten.

 

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Thomas Meinecke spricht anlässlich seiner »Ricarda Huch Poetikdozentur für Gender in der literarischen Welt« mit der Wissenschaftshistorikerin Bettina Wahrig, der Mediävistin Regina Toepfer sowie der Germanistin Carolin Bohn. Mit ihnen diskutiert er über Judith Butler, queere Vorstellungen religiöser Literatur und über das Ich, das »eine andere schreibt«.

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Christa Wolf gehört zu den wichtigsten deutschsprachigen Autorinnen nicht nur des 20. Jahrhunderts. Ihr Werk besitzt bis in die Gegenwart eine außerordentliche Strahlkraft. »Oppositionen im Dialog« zeigt über die Auseinandersetzung mit persönlichen Dokumenten und unbekannten Archivmaterialien wie sich Poetologie und Schreibprozess von Christa Wolf gestaltet haben, insbesondere in Hinblick auf gesellschaftliche Ausgrenzung und die Position von Frauen.

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Dieser Sammelband befragt anhand künstlerischer Phänomene die Aktualität der ästhetischen Theorie Theodor W. Adornos. In Auseinandersetzung mit Werken der letzten Jahrzehnte steht dabei das Verhältnis der Kunst zu Gesellschaft und Politik im Vordergrund. Der Band verhandelt nicht nur die Möglichkeit einer materialistischen Ästhetik, sondern bietet auch eine kritische Perspektive auf die zeitgenössische Ästhetik.

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Cordula Späth, eine Figur, die in Daths Romanen immer wieder auftaucht – ist nach einem Sturz aus dem Fenster, nun ja, irgendwie verschwunden. War es ein Unfall? Ist sie tot? Ihre Freund:innen können es nur schwer begreifen. Das Leben bleibt nicht stehen, ebenso wenig wie die sie umgebende Wirklichkeit … Dann überschlagen sich die Ereignisse …

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Manja wird in den 80er Jahren auf die Venerologische Station für Frauen mit Geschlechtskrankheiten in Leipzig gesperrt. In den 1940er Jahren wurde Lilo an diesem Ort festgehalten. Und die Sozialarbeiterin Robin wirkt in den 2010er Jahren in diesem Haus – nun eine Unterkunft für Geflüchtete. »Herumtreiberinnen« erzählt die Geschichten von drei jungen Frauen aus verschiedenen Zeiten und stellt die Frage, welchen Einfluss diese Zeit und die jeweilige Staatsform auf ihre Leben hatten.

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