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Das neue metamorphosen-Heft ist da: Nr 28 - Nachwendekinder

Das neue metamorphosen-Heft ist da: Nr 28 - Nachwendekinder

Heute wird viel über den Osten gestritten. Dabei fällt auf: In der Diskussion um Wende und Wiedervereinigung melden sich, neben den »Wendekindern«, verstärkt auch die »Nachwendekinder« literarisch und essayistisch zu Wort. Sie spüren dabei einer Zeit nach, die sie selbst nie erfahren haben. Keine*r von ihnen hat den DDR-Alltag aktiv erlebt, sie haben die DDR nicht einmal unbedingt als Schulstoff gehabt. Sie alle müssen sich das Land ihrer Eltern und Großeltern aus Erzählungen, Filmen, Bildern und Klischees zusammensetzen.
In der neuen Ausgabe der metamorphosen erzählen sie von ihren Erfahrungen und diskutieren zugleich die Alternativen unseres politischen und gesellschaftlichen Zusammenlebens, machen auf Missstände in West wie Ost aufmerksam, plädieren für Vielstimmigkeit, für Sensibilität und Anerkennung. Mit ihren Texten, Songs, Artikeln, Essays verleihen sie ihrer emotionalen Bindung zum Osten Ausdruck, hinterfragen, erforschen, beleuchten sie.

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Neuerscheinungen

In ihrem Debütroman beschreibt Esther Becker das Erwachsenwerden junger Frauen. Wo verlaufen die Grenzen zwischen Individualität und den Anstrengungen dazuzugehören? Wie soll der Körper aussehen, wie sich benehmen? Lustvoll, pointiert, mit viel Humor und mit der Drastik, die es benötigt, erzählt Becker vom Druck, der auf jungen Frauen lastet.

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Dieses Buch zeigt die Welt und ihre Wirklichkeit, was wir von ihr wissen und noch viel mehr. Jenseits von Alternativen Fakten und Ungerechtigkeit der Welt sind Jim Avignons Bilder detailgetreu und wahrhaftig. Hierzu steuern beste und klügste Autorinnen und Autoren teils schonungslose, teils heitere Texte bei, so dass die Welterfahrung komplett wird.

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Zwischen Wien und Bratislava spielt dieser Roman über die Schönheit des Zufalls, über Einsamkeit – und über Komplizenschaft.

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Wer bin ich denn hier überhaupt? Wer könnte ich sein? Die nervöse Zwanzigjährige, die hofft, dass ihr Freund anruft. Die hoffnungsvolle Dreißigjährige, die glaubt, dass bei ihr alles anders wird. Es ist gut, ein paar Erzählungen als Wegweiser zu haben. In "Grundlagenforschung" vermag man sämtliche Motive, Themen, ja geradezu die gesamte literarische Welt Anke Stellings zu entdecken...

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„Bauernkriegspanorama“ zeichnet ein Bild der Gesellschaft und macht zugleich in jedem Satz deutlich, wie schwierig ein solches Unterfangen ist. Themen wie Rechtspopulismus, Extremismus, soziale Spaltung sowie Stadt-Land-Gefälle stehen dabei im Vordergrund. Die Hilflosigkeit der sogenannten politischen Mitte im Umgang mit diesen Tendenzen ist dabei fortlaufend präsent.

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Mussolinis Vorhersage eines Jahrhunderts des Faschismus von 1932 reicht bis heute, da weltweit völkische, nationalistische und in vielfacher Hinsicht faschistische Bewegungen auf dem Vormarsch sind. Rechtes Denken und faschistische Ideologie sind heute wieder salonfähig und nennen sich „neu“, auch wenn die Ideen dahinter steinalt sind und ihre Wurzeln tief ins 20. Jahrhundert hinunterreichen...

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Die Zusammenhänge zwischen Generation, Gesellschaft und Geschichte gehören zu den wiederkehrenden Gegenständen in den Künsten. Unter dem Stichwort der Generationalität werden seit einiger Zeit stärker die diskursiven Dimensionen von Zuschreibung und Aneignung vermeintlicher Generationenzugehörigkeiten im Zusammenhang mit Prozessen kollektiver Identitätsbildung diskutiert. 26 Beiträge nehmen sich in diesem Band dieses Wechselverhältnis zum Anlass, um über Entwicklungen in der Literatur nach 1945 zu reflektieren.

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Der Mauerfall bedeutete eine gewaltvolle Zäsur für migrantisches und jüdisches Leben in Ost und West. Während die einen vereinigt wurden, wurden die anderen ausgeschlossen. Dieses Buch möchte ausgegrenzte Perspektiven auf die deutsch-deutsche Vereinigung wieder sichtbar machen - mit Geschichten von Bürgerrechts- und Asylkämpfen ehemaliger Gastarbeiter*innen, von Geflüchteten in BRD und DDR, über jüdisches Leben in Ost und West sowie über die Kämpfe von Sinti und Roma im geteilten Deutschland.

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Deutschland und Russland verbindet eine Geschichte, die sich in ihrer literarisch-künstlerischen Ambiguität zeigt. Betrachtet man die letzten 100 Jahre, findet man Oktoberrevolution 1917, Hitler-Stalin-Pakt, nationalsozialistische Vernichtungspolitik, Blockbildung, die Teilung Deutschlands und die Veränderungen seit 1989/1990. Vor diesem Hintergrund gibt es vielfältige Äußerungsformen in Literatur und Kultur, die die Beiträge dieses Bandes aufarbeiten.

 

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