Verbrecher Verlag - gute Bücher

News

So eine große Freude: Anke Stelling ist mit ihrem Roman Schäfchen im Trockenen für den Preis der Leipziger Buchmesse 2019 nominiert.

Wir freuen uns ebenfalls mit unserer Autorin und Übersetzerin Eva Ruth Wemme, die in der Kategorie Übersetzung (für "Verlorener Morgen" von Gabriela Adameşteanu, erschienen in der Anderen Bibliothek) für den Preis der Leipziger Buchmesse 2019 nominiert ist.

 

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Neuerscheinungen

»Meine Eltern kommen aus der Türkei.« Alle Geschichten, die Özlem über sich erzählt, beginnen mit diesem Satz. Nichts hat sie so stark geprägt wie die Herkunft ihrer Familie, glaubt sie. Doch noch viel mehr glaubten das ihre Kindergärtnerinnen, die Lehrer, die Eltern ihrer Freunde, die Nachbarn. Özlem begreift erst als erwachsene Frau, wie stark sie sich mit dieser Zuschreibung identifiziert hat..

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Wo kommen alternative Fakten her? Wie konnte es passieren, dass Gerücht, Lüge, Fakt und Wahrheit ununterscheidbar wurden?

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Hartmann und Jakob arbeiten in einer Fabrik am Stadtrand. Jahrelang hat Hartmann auf Jakob aufgepasst, doch in einem Sommer, der nicht mehr endet, beginnt sich Hartmann von Jakob abzuwenden. Nach einem Streit verschwindet er. Jakob begibt sich auf die Suche nach seinem Freund, während die Natur um die kleine Stadt zu sterben beginnt und die Bewohner immer aggressiver werden. Dabei folgt ihm der mysteriöse Schellenmann.

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Lauter Genossen, die sich doch wenig kennen. Hat »Genossen« nicht auch mit »Genießen« zu tun? Überall geht es ums Ganze: um Liebe, Verrat, Zerstörung, Befreiung. »kamalatta« fragt aus dem Blickwinkel der 70er Jahre, was es heißt, wenn es ums Leben geht.

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Resi hätte wissen können, dass ein Untermietverhältnis unter Freunden nicht die sicherste Wohnform darstellt, denn: Was ist Freundschaft? Die hört bekanntlich beim Geld auf. Die ist im Fall von Resis alter Clique mit den Jahren so brüchig geworden, dass Frank Lust bekommen hat, auszusortieren, alte Mietverträge inklusive ...

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September 1923 bis April 1924: Der faschistische Putsch gegen die Weimarer Republik ist in vollem Gange – schon vor dem 9.November 1923, als Hitler vor der Münchner Feldherrenhalle zum Marsch auf Berlin bläst. Mühsam verfolgt im Tagebuch mit wachem Blick, wie die rechtsbürgerliche Presse die linke Gefahr beschwört und militantenHass schürt – gegen Linke, Ausländer, Juden.

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Eine Gadscha und eine Romni. Während der Sommer zu Ende geht, treffen sie sich in einem Berliner Hinterhof, um gemeinsam einen Arzt aufzusuchen und zu erkennen, dass nichts so ist wie gedacht. Leidenschaftlich sind beide Kind gewesen, haben ihre Welten aufbrechen sehen und sie verlassen. Verschiedene Sprachen, verschiedene politische Systeme, trotzdem laufen ihre Leben parallel ...

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Frühjahr 1940. Eine Schülerin und ein Wehrmachtssoldat tauschen Briefe. Sie verlieben sich ineinander. Kolja Mensing hat die Geschichte seiner Großeltern oft gehört. Als seine Großmutter ins Krankenhaus kommt, lässt er sie sich noch einmal erzählen, und diesmal geht es auch um Albert Fels, einen Juden, gleich nebenan im Haus ihres Onkels lebte. Zu Beginn des Krieges wurde er in eine Pflegeanstalt eingewiesen und kehrte nie wieder zurück. Man weiß ja, was damals passiert ist, sagt die Großmutter ...

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